Brazilian-German Energy Day 2019

Brasilien hat einen Anteil von 85% an erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung, während Deutschland, das rasant in diesem Sektor wächst, nur einen Anteil von 35 % aufweist und mehr als die Hälfte dessen auf die Windkraft zurückzuführen ist.

Brasilien hat einen Anteil von 85% an erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung, während Deutschland, das rasant in diesem Sektor wächst, nur einen Anteil von 35 % aufweist und mehr als die Hälfte dessen auf die Windkraft zurückzuführen ist. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die AHK Rio am 4. Juli im Rahmen der Energiepartnerschaft zw. Deutschland und Brasilien in Kooperation mit der GIZ die zweite Edition des brasilianisch-deutschen Energietages 2019 in der Eletrobrás-Zentrale, in Rio de Janeiro.

Die Veranstaltung bot einen geeigneten Diskussionsrahmen für Regierungsbehörden wie das Ministerium für Bergbau und Energie (MME), vertreten durch den Direktor des Ministeriums für Energieentwicklung, Carlos Alexandre Príncipe Pires, und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), vertreten durch die Direktorin für Internationale Angelegenheiten, Ursula Borak, sowie für Unternehmen, die in diesem Sektor tätig sind.

Auf dem Veranstaltungsprogramm stand ein internationaler Ansatz zu Themen wie: Veränderung der Energiesysteme, Einfluss von Energiesystemmerkmalen und -trends auf die Energieplanung, Marktchancen und -herausforderungen durch Systemwandel sowie der Launch der Website des „Brazilian-German Energy-Partnership“ durch Carmen Langner und Artur Schütte, Vertreter der GIZ.

Die Veranstaltung wurde durch die Beiträge von deutschen und brasilianischen Sprechern bereichert, die über die Chancen und Herausforderungen für zukünftige Energiesysteme diskutierten und den Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern Brasilien und Deutschland ermöglichten. An den Vorträgen nahmen unter anderem Vertreter der Unternehmen Agora Energiewende, der Energieplanungsbehörde EPE, Merkel Consulting und RegE Barros Correia Advisers, sowie Vertreter des Institutes E+ Panel, und der Brasilianischen Verbände der Energiehändler ABRACEEL und der Stromverteiler ABRADEE teil.

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